Smart Home? Was wir hier schon einmal sagen können ist, dass sowohl Judith als auch ich dem Thema bis dato nicht so richtig zugewandt waren. Was wir aber auch sagen können ist, dass wir es nun in jedem Falle sind. In der Vergangenheit habe ich oft gescherzt, dass ich, was meine Kabelkanäle und die technische Modernisierung meiner Wohnung angeht, wirklich noch im Nirvana lebe. Es gibt keinen Lautsprecher mit dem ich spreche und bis auf meine Lampen, schalte ich hier alles mit normalem Schaltern an. Aber vor einigen Wochen hat sich hier hingehend einiges getan. Denn nun sind unsere Zuhause genauso smart wie wir- Smart Home eben.

Warme Socken ade im Smart Home mit Heizung und Waerme

Vor einiger Zeit haben wir Rademacher kennengelernt und uns erstmal beraten, ob diese Kooperation wirklich zu uns und somit das Thema zu Euch passt. Warum? Wir gingen bisher immer davon aus, dass die Umstellung auf ein Smart Home mit sehr, sehr viel Aufwand verbunden ist. Dem ist aber gar nicht so und deswegen wollen wir euch heute verraten, warum wir nun wirkliche Fans sind und welches Produkt es in unseren Test und in unsere Wohnung geschafft hat.

Nie wieder kalte Füsse dank des elektrischen Heizkörperthermostates

Genau, wir haben uns dazu entschlossen – passend zur anstsehenden, kalten Jahreszeit – das Thema Heizen anzugehen und haben dies sowohl bei mir im Altbau als auch bei Judith im Neubau getestet. Dabei haben wir kritisch beäugt, was die Vorteile sind und wollen diese heute mit euch teilen. Deswegen kommen hier unsere fünf guten Gründe, warum das Heizen im neuen Smart Home so easy und nützlich ist:

Installation und Montage an der Heizug mit Rademacher fuer das heizen des smart home

01. Einfache Installation

Judith und ich haben wie gesagt lange überlegt, wie wir mit Rademacher zusammenarbeiten können und als wir von dem elektronischen Heizkörperthermostat gehört haben, waren wir Feuer und Flamme. Endlich eine intelligente Lösung fürs Heizen. Denn auch hier sind unsere beiden Wohnungen nicht wirklich fortschrittlich. Wir entschieden uns also unsere alten Heizkörperamaturen auszutauschen und damit den Weg ins Smart Home zu ebnen. Herzstück des neuen Smart Homes ist der HomePilot. Was ist denn das bitte? Ich versuche es euch mal zu erklären:

Beim HomePilot handelt es sich um das Herzstück des Smart Homes. Er ist quasi die Steuerzentrale, der alle kompatiblen Smart Home Geräte steuert. Somit kann ich vom Tablet, Telefon oder vom Computer aus alles steuern bzw. eben smart macht.. So verliere ich im ganzen Kabelwirrwarr nicht die Übersicht und habe alles auf einem Blick. Die Installation ist einfach (ok, sowohl Judith und als auch ich haben uns ein wenig dusselig beim Suchen der richtigen IP-Adresse angestellt) und was ein richtig großer Vorteil ist: man braucht keinen Handwerker. Man kann den HomePilot als auch die Heizkörperstellantriebe alleine installieren. Hierfür muss einfach nur das alte Thermostat abgeschraubt und der neue funkgesteuerte Heizkörperstellantrieb draufgeschraubt werden. Dauert nicht einmal fünf Minuten. Noch ein Vorteil ist, dass man eben keine Wände aufbohren muss, um komplizierte Technik unterzubringen.

Smart Home mit dem Home Pilot von Rademacher
Smart Home Installation mit Zange fuer den Heizkoerper im Altbau
Die Heizung steuern mit dem Home Pilot von Rademacher
Heizen im Smart Home an der Heizung in der Garderobe aus Holz
Smart Home auch im Wohnzimmer fuer viel Gemuetlichkeit
Rademacher Smart Home dank appbasiertem Heizen am Heizkoerper

02. Technikvorsprung Dank der App

Ihr wisst ja, dass Judith und ich auch unsere Philips Hue Lampen mit einer App steuern und ich sehe viele Vorteile darin. Diese Lampen lassen sich ab Dezember auch durch den Home Pilot und somit der App steuern. Das ist natürlich sehr praktisch. Aber kommen wir zurück zum Heizen: Ich hatte nun schon einige Male die Situation, dass ich abends auf der Couch lag und noch einmal kontrollieren konnte, ob ich die Heizung im Badezimmer wirklich aus gemacht habe. Kurzer Blick auf die App und klar war, dass sie noch immer auf 26 Grad stand.

Auch Judith berichtete mir, dass sie früher immer abends in jedes Zimmer gestiefelt ist, um alle Heizkörper auf 1 zu drehen. Mit der App dauert es wenige Sekunden und sie kann auf 0.5 Grad genau alle Zimmer auf einmal kontrollieren. Hierfür sind auch die verschiedenen „Szenen“ eine gute Idee und somit kommen wir schon zu Punkt 3 unserer Liste.

Praktische App fuer unterwegs fuer die Steuerung des Rademacher Home Pilots im Smart Home
Die Wohnung mit Rademacher App und dem Homepilot heizen fuer mehr Gemuetlichkeit im Herbst im smart Home

03. Automatisiertes Heizen und Absenken der Heizung wochentags / Wochenends

In der App lassen sich nämlich verschiedene Szenen einstellen. Ich habe beispielsweise eingestellt, dass die Heizung im Badezimmer immer um 6 Uhr anspringt und das Badezimmer auf 23 Grad heizt. Und um auf Judiths Beispiel zurück zu kommen, kann sie eben auch sagen, dass die Heizung um 23 Uhr auf 16 Grad runterschalten soll. Der Vorteil hierbei ist auch, dass man natürlich händisch oder auch per App immer wieder die Temperatur verstellen kann. Will man also nicht, dass die Heizung um 23 Uhr ausgeht, dann kann ich es einfach an diesem Tag aussetzen.

Auch am Wochenende, wenn wir in der Regel im Bett etwas entspannter und nur langsam wach werden, geht die Heizung im Bad nicht um 6 Uhr an.

Smart living: Im Neubau in Berlin bringt die Heizung und die Garderobe im Flur viel Gemuetlichkeit
Heizen dank App: Gradgenaues Heizen im Badezimmer im Smart Home mit Wlan

Wer ist eigentlich Rademacher:

Gegründet wurde das Unternehmen 1967 in Rhede und konzentrierte sich zunächst auf die Herstellung von Platinen bis in den 80er Jahren die automatischen Gurtwickler der Verkaufsschlager wurden (noch heute ist Rademacher in dem Bereich Marktführer). In den 90er Jahren standen die Entwicklung von elektronischen Rollladenmotoren und Garagentorantrieben an, bis 2007 das Funksystem DuoFern ins Leben gerufen wurde. Neben vielen weiteren Neuerungen entstand dann 2011 das Smart Home System HomePilot, um das es hier heute auch geht.

04. Zu Hause ankommen: Wohlig warm schon von unterwegs steuern

Dies ist wirklich einer der wichtigsten Punkte, wenn ich ans Heizen im Smart Home denke: Alles von unterwegs steuern. Und ich muss sagen, dass ich mich jetzt beinahe auf den Winter freue. Was gibt es nämlich Schöneres, als nach einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt durchgefroren in die warme Wohnung zu kommen? Von unterwegs kann ich alles ganz einfach per App steuern. Und ich muss sagen, das funktioniert wirklich gut und ich habe es schon einige Male ausprobiert. Judith, der kleine Kontrollfreak, denkt ja regelmässig, dass sie etwas angelassen hat. Nun hat sie die Möglichkeit, zumindest die Heizung von unterwegs zu kontrollieren und zu korrigieren.

Heizung hinter der Garderobe im Flur ist nun Teil des Smart Home mit Rademacher
Die Uebersicht auf der Rademacher App zum Heizen von unterwegs und steuern des smart home
Smart Home heisst, im Winter das wohnzimmer mit der App von Rademacher heizen

05. Kosten einsparen

Sind wir einmal ehrlich: wenn es ums Geld geht, dann hört der Spass auf. Vor allem, wenn es um rausgeschmissenes Geld in Form von zu hohen Heizkosten geht. Wir sind uns sicher, dass der neue Umgang beim Heizen uns auf jeden Fall den ein oder anderen Euro einsparen wird. Vor allem, weil wir alles viel besser kontrollieren können. Und wem das nicht genügt, der kann einen intelligenten Fenster-Tür-Kontakt (ebenfalls von Rademacher) installieren. Das geht ganz schnell, denn er wird einfach in den Fensterrahmen geklebt. Damit lässt sich der Energieverbrauch noch weiter optimieren. Der batteriebetriebene Funksensor meldet dem System zum Beispiel, wenn ein Fenster gekippt oder geöffnet wurde, die Heizung wird dann entsprechend gedrosselt. Ist das Fenster wieder geschlossen, fahren die Heizkörper wieder hoch.

Sind unsere Heizungen nun intelligenter als wir?

Als Fazit lässt sich sagen, dass sie es wahrscheinlich sind. Sie sparen Geld, heizen nur dann, wenn sie sollen und schaffen es, dass wir uns pudelwohl fühlen. Das ist ja mal keine schlechte Bilanz. Wir können nur also sagen, dass das Smart Home System von Rademacher den Test bestanden hat und ab nun dauerhaft einziehen darf.

Dieser Bericht ist in Kooperation mit Rademacher entstanden. Vielen Dank für die nette Zusammenarbeit.

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