Ich habe ja bereits in Teil 1 und Teil 2 der imm (Internationale Einrichtungsmesse Köln) über  Farb– und Materialtrends berichtet. In diesem letzten Teil möchte ich über ungewöhnliches Design sprechen, das uns auf der Messe begegnet ist. Ein paar Wochen und einen Blick in das ein oder andere Lookbook später, zeigt sich: Es gibt sie noch, die (jungen) Wilden. Labels, die nicht immer mit dem Trend gehen und vielleicht ein wenig experimenteller in der Farbwahl und der Gestaltung sind. Ich habe also meine annähernd 500 Bilder der imm durchgeschaut und für euch meine vier liebsten Labels rausgesucht, die durch Unkonformität glänzen (Himmel, gibt es dieses Wort eigentlich?):

 

1. Petite Friture

Ihr wisst, wir sind große Fans von Petite Friture. Spätestens nach dem Event bei BUCHHOLZBERLIN und den Wurstlampen, warten wir immer sehnsüchtig auf neue Designs. Man hat bei dem Label einfach ein wenig das Gefühl, dass die Designer entweder große Konsumenten von Lachgas sind oder Kinder die Sachen gestalten: Unförmige Sofas, bunte Dekoartikel und wildgemusterte Kissen. Ein klein bisschen Alice im Wunderland ohne jemals dem Kitsch zu verfallen.

 

2. Dante Goods & Bads

Viel weniger bunt, aber nicht weniger schräg. Dante-Goods & Bads ist uns direkt ins Auge gefallen. Wir können auch gar nicht wirklich sagen wieso, denn der Stand war sehr klein, aber wirkte irgendwie kurios. Verspieltes Design und klare Linien zugleich. Beim Durchstöbern der Website fällt direkt die eigenwillige Präsentation der Produkte auf. Geometrische Tische, die mit einem Spitzendeckchen dekoriert werden mit Seifenblasen, die durchs Bild fliegen. Wundert uns nicht, schliesslich sind die Macher ein Duo aus Künstler und Industrialdesignerin.

Design Servierwagen Cava von DanteMessing Garderobe mit Haengern von Dante

Das Design von Dante stammt vom einem Industrial Designer und einem Kuenstler

3. Utopia & Utility

Holz, Messing und Glas – eigentlich eine oft gesehene Kombination im Bereich Produktdesign. Aber die Kombination, in der Utopia & Utility sie verwendet ist irgendwie doch anders. Die Glasvasen wirken fast wie Urnen. Hinzu kommt der Holzdeckel, den man komplett geschliffen vermutet. Nichts da. Er sieht noch so natürlich aus, dass man glauben möchte, er sei so im Wald gefunden worden. Ein wirklich eigenwilliges Design, das Spass macht.

Glasvasen von Utopia Utility

Glass Lights von Utopia Utility

Vasen aus Bronze, Glas und Holz

4. Hartô

Vor einigen Wochen waren wir auf einem kleinen, netten Event von Hartô eingeladen. Wer noch einmal einen Blick drauf werfen will, der sei kann noch einmal hier auf Instagram schauen. Bei Cupcakes und Sprudel durften wir unserer Kreativität freuen Lauf lassen und schöne Holzprodukte bemalen. Ich weiss nicht so wirklich wie es passieren konnte, aber leider bemalte ich den Kleiderhaken falsch herum. Ende vom Lied: Der Haken mit Bärenkopf hängt nun leider falsch herum im Kinderzimmer. Aber nun genug der kleinen Anekdoten.

Vielmehr legen wir unser Augenmerk auf die schönen, bunten Designs des französischen Labels. Pastellig, pudrig, aber irgendwie nicht langweilig. Spiegel, die rollen und Tische, die mit Lampen verbunden sind. Wir mögen das verspielte, französische Design.
Ihr seht, es gibt immer wieder Designs, die aus der Rolle fallen und bei denen es sich lohnt, einen zweiten Blick zu riskieren. Ihr könnt uns gerne eure liebsten Labels schicken, wir sind gespannt. Freuen uns auf eure Nachrichten!

Arbeitsplatz in Pastell von Harto Design

Runder Spiegel und humorvolles Design von Harto

Interior design mit Schreibtisch und garderobe von Harto

Der Arbeitsplatz mit Schreibtisch von Harto ist Design aus Frankreich

Fotos: imm: Newniq, Lookbookbilder: Petite Friture, Hartô, Dante und Utopia & Utility

Interior Design von Harto mit Schreibtisch und Spiegel


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