Jedes Jahr den Weihnachtsbaum schmücken? Und dann auch noch immer wieder im selben Stil? Das finde ich zugegeben auch sehr langweilig. Dabei gibt es doch so wahnsinnig viele Varianten, wie man seinen Baum schmücken kann. Natürlich muss man sich nicht jedes Jahr neuen Schmuck kaufen, aber sicherlich haben sich bei dem ein oder anderen schon tolle Schmuckstücke angesammelt, die mit neuen Teilen kombiniert werden können. Das Besorgen und das Schmücken des Baumes folgt in meiner Familie einem ganz klaren Drehbuch:

Erster Akt: Weihnachtsbaum kaufen

Alles beginnt mit dem Kauf des Baumes. Das übernimmt meist mein Vater. Da er mit mindestens doppelt so vielen grünen Daumen auf die Welt gekommen ist, wie Normalsterbliche, weiss er genau, wie der Baum „gekühlt“ werden muss. Heisst: Das gute Stück wird erst einmal im Garten gelagert, wandert dann ggf. in den Keller und darf danahc erst ins muckelig-warme Wohnzimmer. Nach jahrelangem Fingerpicksen kommt uns hierbei nur noch eine Nordmanntanne ins Haus. In einem Nachhaltigkeits-Anflug haben wir vor vielen Jahren auch einmal einen unechten Baum geschmückt, dieser ist aber dann im nächsten Jahr schnell wieder auf die Terrasse gezogen – 15 Jahre später ist er zumindest Outdoor immernoch im Einsatz. Sehr nachhaltig also.

Klassisch oder modern den Weihnachtsbaum schmuecken

„Wir versuchen bis zuletzt die Kabel der Lichterkette unter den Ästen zu verstecken. Meist mit mäßigem Erfolg.“

Zweiter Akt: Weihnachtsbaum schmücken

Bei mir ist es Tradition, mit meiner Mutter den Baum am Vorabend des Heiligabends zu schmücken, während meine Schwester auf der Couch sitzt und traditionell kein Interesse am Schmücken bekundet (meist hat sie aber mit gefühlten 10 Tonnen Plätzchen backen bereits ihren Soll erfüllt). Wenn wir fertig sind, kommt mein Vater und zitiert Loriot: „Früher war mehr Lametta!“ Jedesmal lustig, wenn mein griechischer Vater den deutschen Urkomiker zitiert. Dann wird das Weihnachtsbaumschmücken wie der Bau eines Vogelnests genaustens inspiziert. Wir finden Kompromisse, wo welche Lücken noch mit glänzenden Kugeln gestopft werden müssen und versuchen bis zuletzt die Kabel der Lichterkette unter den Ästen zu verstecken. Meist mit mäßigem Erfolg.

Was ich in den ersten zwei Akten nicht erwähnt habe sind die Kommentare, die beim Weihnachtsbaum schmücken so fallen: „Nee, nicht wieder diese ollen Kugeln.“ „Vielleicht mal etwas Natürliches dieses Jahr?“ „Bunt wäre mal ne Abwechslung!“ Ihr merkt also, bei uns war schon alles dabei und ich bin gespannt, was wir uns dieses Jahr so einfallen lassen werden. Für euch haben wir uns aber schon einmal drei Stile rausgesucht, die euch vielleicht ein wenig Inspiration bieten:

Jetzt wird es wild:

Wie wäre es einmal mit einem kunterbunten Baum? Mit Einhörnern (das abgebildete Einhorn finde ich wirklich süss, auch wenn ich bei dem Rest des Einhorn-Trends Brechreiz bekomme), lustigen Motivkugeln und den etwas anderen Krippenfiguren. Zudem gibt es im Moment viele Weihnachtsdekorationen schon reduziert.

Klassisch geht immer:

Ich persönlich finde ja klassische Bäume nie schlecht. Sie strahlen für mich so eine Ruhe und Geborgenheit aus. Eine Erinnerung an tolle Kindheitstage, als wirklich noch mehr Lametta an den Bäumen hing. Seit unserem Shooting zur Weihnachtstischdeko bin ich ja großer Fan vom FERM living Stern. Aber auch die anderen Accessoires sprechen mich an. Klassisch heisst bei mir meistens Gold. Ein glänzender Baum, der den Raum erleuchtet (ihr merkt, ich bin schon voll im Weihnachtsfieber).

Natur pur:

Bei Judith ging es am Baum schon immer sehr natürlich zu. Mit echten Kerzen, wenigen Kugeln und Strohsternen. Fand ich aber auch schon immer schön. Dieses Jahr werden Judith und ich uns an Weihnachten nicht sehen. Sonst haben wir uns immer an den Feiertagen gesehen (ich glaube in den letzten 20 Jahren haben wir uns vielleicht drei Mal nicht gesehen. Immer nur, wenn eine von uns im Ausland war). Da ich dieses Jahr nicht in den Genuss von Judiths Baum komme, hier ein kleiner Ersatz. Statt Strohsterne gibt es allerhand Baumschmuck aus Papier, dunkle Kugeln und eine natürliche Baumdecke:

Und viel mehr bleibt mir nicht mehr zu sagen. Denn wie Judith hier schon gesagt hat: Wir machen jetzt erst einmal Urlaub und sind ab Januar wieder für euch da. Danke für ein phantastisches Jahr. Wir durften uns mit und für euch kreativ austoben, wir haben mit wunderbaren Labels zusammengearbeitet und freuen uns auf alles, was nächstes Jahr kommt. Und mir bleibt noch zu sagen: Danke Judith for being the best Partner in crime ever! Du bist eine großartige Freundin und eine ebenso großartige Geschäftspartnerin! Auf uns, auf euch, auf das kommende Jahr! Tschö

P.S.: Bis zum 24.12. läuft noch unser Adventskalender. Ihr habt also noch viermal die Chance zu gewinnen!

Fotos: Titelbild: Photo by Thomas Kelley on Unsplash, Titelbild Hand: Photo by Element5 Digital on Unsplash
Deko: Photo by Joanna Kosinska on Unsplash
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