Ach Vitra, du ziehst mich immer wieder in deinen Bann. Ich liebe deine klaren Formen, deine Farben und deine Klassiker. Und ab und an brauche ich dann meine Dosis. So geschehen, als ich auf dem Weg nach Bern in Weil am Rhein vorbeifuhr und fest stand: Zwischenstopp Vitra muss sein. Kurz danach hielt ich den Vitra Campus Plan in der Hand und wenige Minuten später breitete sich ein Gedanke in meinem Kopf aus: „Ich bin der am schlechtesten eingerichtete Mensch auf Erden!“ Das dies natürlich nicht so ist weiß ich ja eigentlich, aber wenn man durch die heiligen Hallen von Vitra läuft hat man doch irgendwie eine Art Design-Erfurcht. Dass man sich natürlich nicht alles so einfach leisten kann ist ja auch klar (also ich zumindest nicht), aber es reicht ja auch, wenn man sich das ein oder andere Schmuckstück vielleicht doch einmal leistet: Einen schwarzen Eames oder ein Ponton Stuhl beispielsweise. Der heissgeliebten Lounge Chair von Charles und Ray Eames (die weisse Variante mochte ich nicht so gerne) sollte irgendwann einmal doch im Wohnzimmer stehen.

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Aber nun zurück zum Vitra Campus:

Den Campus gibt es seit 1981 und zeigt Architektur von Frank Gehry, Zaha Hadid, Tadao Ando, Àlvaro Siza, Herzog & de Meuron und SANAA. Ein durchgestalteter Produktionsort, der auf authentische Art den Designanspruch des Unternehmens zeigt. Besonders beeindruckend ist das Vitra Haus, das von Herzog & de Meuron gebaut wurde und die Vitra Home Collection auf insgesamt vier Ebenen zeigt. Durch die grossen Glasgiebel hat man einen phantastischen Blick auf die umliegenden Felder und Weinberge. Ein Träumchen. Hier wären wir auch wieder beim Thema Kopfkino: „Ich bin nicht nur der am schlechtesten eingerichtete Mensch, sondern ich werde auch niiiiieeeemals ein so tolles Haus haben!“ Generell ist das Haus aber eine wahnsinnig gute Inspiration, sein eigenes Heim mal etwas aufzumischen. Jedes Stockwerk zeigt unterschiedliche Stile und Möglichkeiten der Inneneinrichtung.

Im vierten Stock konnten wir uns die Arbeit von India Mahdavi anschauen, die seit März eine Traumwelt im Sinne von „Alice im Wunderland“ geschaffen hat. In rosa gehalten spielt die in Paris lebende Designerin mit verschiedenen Größen und man findet riesige Glaskirschen, eine überdimensionale Teekanne, in der man sitzen kann, und kleine weisse Hasen. Sehr angetan war ich auch von den großen Blumen, die allesamt aus Stoff gefertigt wurden.

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Wer die Chance hat, sollte dem Campus auf jeden Fall einmal einen Besuch abstatten und beim nächsten Mal nehme ich mir noch mehr Zeit und besuche auch endlich mal das Vitra Museum, das habe ich diesmal nämlich nicht mehr geschafft. Aber die Arbeiten von Vitra bleiben ja immer aktuell, so wie es sich für gute Designklassiker auch gehört…

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