Gefühlt waren wir mit unserer PopUp-Tour ja gerade erst in Warschau und schwupps sind wir in Madrid gelandet. Ok, ganz so schnell ging es nicht, aber nachdem wir unsere Kartons in dem alten Warschauer Stripclub der Mafia zusammengepackt haben, haben wir zwei Wochen in Berlin verweilt. Letzte Woche haben wir in Madrid die Kisten mit den schönen Designstücken wieder auszupacken. Der PopUp Club in Madrid hätte zu Warschau nicht unterschiedlicher sein können. Das lag wahrscheinlich an der spanischen Mentalität und diese Unterschiede machten es erneut spannend. Denn wo die Warschauer noch ein wenig zurückhaltend waren, da waren die Spanier hoch interessiert und in Feier- sowie Erzähllaune.

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Die Location lag mitten im Herzen des angesagten Viertels Malasaña. Wunderschöne Fassaden, abwechslungsreiche Bars und tolles Essen gab es dort ebenso wie nette Menschen und sehr sehr viele Hunde.

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Im PopUp Club gab es wieder eine Ausstellung von Newniq zu sehen und im Anschluss ein Panel zum Thema „Unterschiede Berlin-Madrid“, eine Diskussion, die wirklich interessant war. So erzählten die Kreativen aus Spanien, wie beispielsweise der Illustrator Alberto Rodriguez, dass es einfach schwierig sei als Kreativer in Madrid zu arbeiten und davon zu leben. Es gebe keinerlei Fördermittel, keine gute Bezahlung für Illustratoren oder Grafikdesigner. Das habe zur Folge, dass viele kreative Köpfe nur für ausländische Kunden arbeiten oder neidvoll nach Barcelona schauen, wo die Situation eine andere sei. Denn Barcelona sei wie Berlin, der Ruf eilt der Stadt voraus: Immer kreativ, innovativ und beim Thema Trends ganz weit vorne. Und so ist es mit Berlin auch. Das kommt uns, die hier leben zu Gute, aber sollte natürlich auch nicht pauschal so gesehen werden.

Wie ihr seht hat mich das Gespräch nachhaltig beschäftigt, aber da ich hier keine Diskussion über Fördermittel und Krisen in Gang bringen möchte, erzähle ich euch doch lieber von dem PopUp Club und warum hier eine Schlange eine wichtige Rolle gespielt hat.

Wie bereits in Warschau, ließen wir uns darauf ein, in einer Location auszustellen, die wir nur von Bildern kannten. Also von Grundrissen und wenigen Fotos. Das ist unserer Meinung nach spannend und fördert unsere kreativen Gehirnzellen, da wir uns in kürzester Zeit eine Storenutzung überlegen müssen. Diesmal war es so, dass das Team von Raumlabor schon fleissig die Tage davor gewerkelt hat. Entstanden ist eine riesige, abstrakte Schlange, die sich durch den Raum schlängelte (einmal für das Kinderzimmer meines Sohnes einpacken bitte!). Aus Holz und alten Druckplatten entstand also ein ganz neues Raumkonzept. Durch die Schlange konnte man durchspazieren, unsere verschiedenen Stationen an den Ausgängen besuchen und am Ende an der Bar landen.

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Mit dabei waren wir mit unserer eigenen Station und den Labels Hetti Berlin, stocubo, Sarah Johann, Flattish Fold, Emile van Hoogdalem und Frau Schneize. Zwei der Labels haben wir euch ja hier schon einmal genauer vorgestellt, die anderen folgen bald. Mit im Gepäck war auch wieder der Künstler Johannes Mundinger, der an seinem Bild, das er in Warschau bereits angefangen hat, weiter malte. In der letzten Station in Zürich wird es dann wahrscheinlich fertig sein und ich werde einen erneuten Versuch starten, das Bild als großzügiges Geschenk an mich zu erhalten (meine bisherigen Bezierzungsversuche scheiterten leider kläglich:D).

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Das Label Fahrer war diesmal auch wieder am Start und zeigte seine Fahrradaccessoires aus Planen. Vertreten durch den äußerst amüsanten Michael. Leider wollteer uns am Ende des Abends leider nichts vorrappen, Tja, in so mancher Persönlichkeit stecken eben mehrere Talente. Wir sind uns aber sicher, das wir uns mal auf ein Käffchen in Berlin sehen. Und dann bist du fällig lieber Michael! Last but not least die wunderschönen Installationen von sygns. Diese wurden an diesem Abend besonders gerne fotografiert, wie dieser Schnappschuss beweist:

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Und schneller als wir schauen konnten, war Madrid auch wieder rum. Aber wir verwettendie gegessenen Tapas und getrunkenen Wermuts darauf, dass wir nicht das letzte Mal hier waren…

 


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