Für unseren Besuch im 25h Hotel Altes Hafenamt hat es uns ja vor Kurzem ins schöne Hamburg verschlagen. Und nachdem der Koffer ausgepackt war, waren wir uns ziemlich schnell sicher, dass wir uns auch ausserhalb unserer 4 Hotelzimmerwände bewegen möchten. Das haben wir auch gemacht und da es mich in diesem Monat noch ein weiteres Mal in die Hansestadt verschlagen hat, zeigen wir euch heute einen kleinen Cityguide mit ein paar schönen Tipps für einen Städtetrip nach Hamburg. Vorweg sei gesagt, dass Hamburg immer eine Reise wert ist, dass die Fischbrötchen immer schmecken, die Hamburger wahnsinnig nett sind und mein Herz bei all der Hip Hop Kultur immer einen kleinen Sprung macht (während es im Berliner Elektrobeat manchmal aussetzen will). Und da man in Hamburg so gut wie alles ablaufen kann, hier also unsere kleine Tour für euch, die auch gut zu Fuss funktioniert:

1. Townhouses und Kultur: Hafencity / Speicherstadt

Da unser Hotel in der Hafencity lag, haben wir uns als Erstes diese und als Zweites dann die Speicherstadt angeschaut, denn irgendwie ist das doch ein Muss. Da „unter der Woche“, blieb ein Großteil der Touristen weg und wir konnten lange Spaziergänge durch die Gassen machen, die Landungsbrücken genießen und uns wie kleine Kapitäninnen fühlen.

Auf den Landungsbruecken in Hamburg passt ein Spaziergang immer   and-other-stories-adidas-blogger-social-mediaIdyllisch: Ein Boot im Kanal in der Speicherstadt in Hamburg

 

2. Kreatives Chaos: Gängeviertel

Immer wieder ein Besuch wert: Das Gängeviertel am Valentinskamp ist mit seinen kleinen Ateliers, Streetart und allerlei Installationen das Kunst- und Kulturforum der Stadt. Ein Denkmalgeschütztes Gebäude, das sich durch die Initiative „Komm in die Gänge“ ein öffentliches, selbstverwaltetes und lebendiges Quartier schaffen will. Tatsächlich ist es eine kleine künstlerische Oase zwischen all den Neubauten, die sich ringsum auftürmen.

kunst-installation-gaengeviertelSpinne an der Fassade: Graffiti vom Grafittikuenstler Nychos

3. Die Hoffnung stirbt zuletzt: Karolienviertel

Ich frage mich jetzt schon, wie ich aus der Nummer wieder rauskomme: Das soll jetzt absolut nicht eingebildet klingen, aber als Berliner ist man doch irgendwie sehr sehr verwöhnt, was Kieze, Kaffeekultur und Designerläden betrifft und unsere Erwartung, die wir vom Karoviertel hatten, wurden leider nicht zu 100% erfüllt. Hier geht es nicht um hipp oder außergewöhnlich, das Viertel war zwar schön, aber auch total verschnarcht und das einzige Café, das wir ansteuerten auch noch geschlossen. Also landeten wir in einem „alternativ-veganen-Café“, was sich doch als sehr nett rausstellte, wenn auch nicht so fotogen.

4. Der Klassiker: Schanzenviertel

Ganz im Gegensatz zum Schanzenviertel. Da entdeckt man viele kleine Lädchen, gutes Design und leckeres Essen. Angefangen von Herr Max mit seinen schönen Torten und selbstgemachtem Eis. Mein Favorit: Das Cheesecake-Himbeer-Törtchen, lecker schmecker. Aber auch die Location kann sich sehen lassen: Alte Kacheln, offene Theke und Geschirr verziert mit Totenköpfen. Passt auf jedenfall sehr gut nach Hamburg. Das Café Pauline war leider zu voll (wer hier reserviert ist klar im Vorteil), aber kurz danach ging es zum Abendessen in die Bullerei von Tim Mälzer, was mich dann definitiv entschädigt hat. Mensch war das lecker!

Im Restaurant Bullerei von Tim Maelzer

Geshoppt habe ich dann ein wenig bei Human Empire und bei LokalDesign und dort auch einige Teile entdeckt, die wir auch im Newniq Shop verkaufen. Zum Beispiel die Lampe Alma oder auch die Lampe Firelight.

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5. Wasser schauen

Last but not Least: Einen Spaziergang an der Alster mit viel Weitblick, entspannten Leuten (hier fehlte die Berliner Haschwolke in der Luft) und Ruhe in der Stadt.

Urbanears meets HUF: Kappe und Kopfhoerer

Viel mehr Tipps für alle Nicht-Hamburger will ich hier nun gar nicht geben, denn es gäbe zu viele und irgendwie soll ja auch jeder seine eigene Erfahrung machen. So oder so lässt sich aber sagen: Hamburg, wir kommen sehr gerne wieder.

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3 Comments

  1. Es sieht lecker aus! Schade, dass es nicht besonders gesund ist, aber manchmal muss man einige kleine Freude haben.

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