1.) Wer bist du und was machst du, wo?

Mein Name ist Mo Freiknecht. Ich bin Druckgrafikerin und Gründerin von Knallbraun mit Atelier/Werkstatt in Düsseldorf.

2.) Wie bist du dazu gekommen?

Ich habe Grafikdesign studiert und von Beginn an mehr Zeit in den Werkstätten der FH als am Computer verbracht. In die Druckgrafik habe ich mich sofort verliebt. Der Geruch der Farben, das handwerkliche daran, die Atmosphäre in der Werkstatt – das lässt mich einfach nicht los. Es war mir selber zwar nicht sofort klar, aber ein eigenes Druckgrafikatelier nach dem Studium war die einzig mögliche Alternative.

„Deutschland bietet eine super Infrastruktur, ich kriege problemlos alles was ich brauche.“

Illustration als Druck aus der Grafik WerkstattNaive Druck Illustration von Knallbraun

 3.) Vervollständige die Sätze:

a. Wäre ich nicht Kreative/r, dann wäre ich: Nicht Ich.

b. Weil: ich mich zwar auch für andere Dinge interessiere, für Medizin und den Weltraum zum Beispiel, auf Dauer aber in einem Labor oder in der Sternwarte versauern würde. Glücklicherweise kann ich meine Interessen einfach in meine kreative Tätigkeit einfließen lassen.

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4.) Was war dein bisher schönstes, spannendstes oder ungewöhnlichstes Projekt und wieso?

Die Gründung meines Labels „Knallbraun“. Nur wenige Monate nach Abschluß meines Studiums habe ich mich selbständig gemacht und vertreibe unter dem Namen „Knallbraun“ limitierte Linoldrucke. Ich fahre durchs ganze Land um an Designmärkten und -messen teilzunehmen, gebe Workshops und ersinne natürlich immer wieder neue Motive. Das Label entwickelt sich seitdem stetig weiter und die Produktpalette wächst. Ich bin selber gespannt wie es weiter geht, eine Ende dieses Projektes ist noch lange nicht in Sicht.

Handgemachte Druckgrafik im Linol Druck VerfahrenIm Atelier entsteht die Linoldruck Illustration von Knallbraun

5.) Was macht den Kreativbereich Deutschland für dich aus?

Ich habe wenig Erfahrung mit anderen Kreativbereichen, bin aber mit und in Deutschland sehr glücklich. Deutschland bietet eine super Infrastruktur, ich kriege problemlos alles was ich brauche, es gibt ein großartiges Netzwerk und viele tolle Menschen, die mich und meine Branche unterstützen.


 

Ich nominiere Matthias Leipholz, weil er ein genial tolles Notizheft – das „Reinheft“ – erdacht hat und Annika Kelm von „Unter Pinien„, weil sie die schönsten Muster entwirft und zu allerlei Produkten verarbeitet.

© Fotos: Knallbraun


Getreu dem Motto „Zeigt her eure Arbeit“ zeigt die Initiative „Deutschland, deine Kreativen“ Vertreter aus der Kultur- und Kreativbranche. Dafür hat Newniq ursprünglich 5 Kreativschaffende aus unterschiedlichen Bereichen nominiert und gebeten, 5 Fragen zu beantworten und wiederum jeweils 2 neue Kreative zu nominieren, die das Spiel weiterführen. Im Schneeballsystem geht es immer weiter, bis sich die Deutschlandkarte nach und nach mit interessanten Persönlichkeiten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft füllt – quasi „der digitale Hermannkuchen der Kreativbranche“.
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