1.) Wer bist du und was machst du, wo?

Ich bin Grafik Designerin und in meiner freien Zeit entwerfe ich Mode und bedrucke Stoffe. Ich arbeite einerseits in Agenturen und in meinem Studio in Berlin Kreuzberg.

„Handwerk und Qualität macht für mich den Kreativbereich Deutschland aus.“

 

2.) Wie bist du dazu gekommen?

Damals hatte ich 2 Berufswünsche: Grafikdesign und auch Modedesign. Für Grafik habe ich mich dann entschieden und dennoch hat mich die Mode am Ende eingefangen. Als ich während meines Studiums nach Barcelona gegangen bin, habe ich das Nähen gelernt und auch das Bedrucken von Stoffen mit Siebdruck. Es hat mich nicht losgelassen.

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3.) Vervollständige die Sätze:

a. Wäre ich nicht Kreative/r, dann wäre ich:

Am Meer.

b. Weil:

Es bedeutet einfach so viel für mich. Kraft und Energie.

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4.) Was war dein bisher schönstes, spannendstes oder ungewöhnlichstes Projekt und wieso?

Meine Diplomarbeit war für mich eines meiner schönsten Projekte. Ich konnte Grafik-, Mode- und Textildesign vereinen. Ich habe die Stoffe und Bilder in die Seiten eingenäht und die Motive mit Siebdruck auf das Papier gebracht und binden lassen. Ein ganz einzigartiges Buch ist entstanden.

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5.) Was macht den Kreativbereich Deutschland für dich aus?

Da fallen mir besonders zwei Begriffe ein: Handwerk und Qualität. Ich glaube, dass wir ohne unser Handwerk in Deutschland nicht so ein besonderer Kreativbereich wären, der für Qualität und Ideenreichtum steht.

 

Ich nominiere Anna Niestroj von Blinkblink. Nicht nur ihre Arbeiten sind voll von Kreativität, auch in ihrem Kopf herrscht ein Zirkus von Ideen, die einfach wunderbar und bereichernd für mich sind. Auch nominiere ich Lina Göttsch. Sie ist ein Teil vom Heimat Zine und ist Gründerin des Weiß Magazin. Lina ist ein besondere Person mit Stil, Talent und dem Gespür für das Schöne.

 

 


Getreu dem Motto „Zeigt her eure Arbeit“ zeigt die Initiative „Deutschland, deine Kreativen“ Vertreter aus der Kultur- und Kreativbranche. Dafür hat Newniq ursprünglich 5 Kreativschaffende aus unterschiedlichen Bereichen nominiert und gebeten, 5 Fragen zu beantworten und wiederum jeweils 2 neue Kreative zu nominieren, die das Spiel weiterführen. Im Schneeballsystem geht es immer weiter, bis sich die Deutschlandkarte nach und nach mit interessanten Persönlichkeiten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft füllt – quasi „der digitale Hermannkuchen der Kreativbranche“.
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