1.) Wer bist du und was machst du, wo?

Ich heiße Hanna Adén wohne und arbeite in Berlin Kreuzberg habe aber skandinavischen Wurzeln, da ich aus dem schönen Schweden komme. Ich arbeite hauptsächlich im Spannungsfeld zwischen Design und Strategie. So zum Beispiel im Trend forecasting, der corporate communication und im grafischen Bereich. Der grafische Bereich umfasst bei mir Packaging, Webdesign, Editorial Design und Ausstellungsdesign.

„Als Kind habe ich ganz viel gezeichnet und mit Papier gebastelt, das Geld habe ich anschließend in Süßigkeiten investiert, das schien mir ein gutes Konzept.“

 

2.) Wie bist du dazu gekommen?

Als Kind habe ich ganz viel gezeichnet und mit Papier gebastelt, das meiste davon habe ich an meinen Vater verkauft. Das Geld habe ich anschließend in Süßigkeiten investiert, dies schien mir ein recht gutes Konzept. Ich habe dann in Göteborg und in Zürich Design studiert. Seit 2010 leite ich mein eigenes kleines Studio und versuche nicht wieder alles für Süßigkeiten auszugeben.

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Hanna’s Arbeitsplatz

3.) Vervollständige die Sätze:

a. Wäre ich nicht Kreative/r, dann wäre ich:

…eine Katze

b. Weil:

Jeder der eine Katze hat, weiß warum.

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4.) Was war dein bisher schönstes, spannendstes oder ungewöhnlichstes Projekt und wieso?

Mir hat es total Spaß gemacht, am Konzept und dem Grafikdesign für die Ausstellung „Sieger, Befreier, Besetzer“ im Alliiertenmuseum in Berlin zu arbeiten. Die Ausstellung drehte sich um deutsche Emigranten, die vor dem Naziregime geflohen und auf Seiten der Alliierten zurückgekehrt sind. Zusammen mit dem Architektenbüro FrankeSteinert habe ich ein Konzept dafür entwickelt.

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Das Spannende an diesem Projekt war der geschichtliche Hintergrund und die grafische Umsetzung davon. Dies als Ausstellung im Raum verwirklicht zu sehen und ein Konzept, daß der grafischen Arbeit eine tiefere Ebene gegeben hat, war sehr spannend.

 

5.) Was macht den Kreativbereich Deutschland für dich aus?

Ich habe bisher nur in Berlin und in Hamburg als Designerin gearbeitet, aber für diese beiden Städte kann ich sagen, daß es großartig war. Die Freiräume die ich hier habe, habe ich nirgendwo sonst gefunden.

 

Ich nominiere zum einen Christoph Knoth, da er ein sehr geschätzter Designerkollege  ist, den man immer fragen kann und der eigentlich immer eine Antwort, meistens sogar eine gute, parat hat.  Zum Anderen Sonja Hamad, Fotografin. Ich bewundere Ihren Mut, ihre Aufrichtigkeit und ihre Konsequenz in ihrer Arbeit.

 

 

© Fotos Projektbilder: Alliiertenmuseum / Chodan / © Portraitbild: Wille Karlsson


Getreu dem Motto „Zeigt her eure Arbeit“ zeigt die Initiative „Deutschland, deine Kreativen“ Vertreter aus der Kultur- und Kreativbranche. Dafür hat Newniq ursprünglich 5 Kreativschaffende aus unterschiedlichen Bereichen nominiert und gebeten, 5 Fragen zu beantworten und wiederum jeweils 2 neue Kreative zu nominieren, die das Spiel weiterführen. Im Schneeballsystem geht es immer weiter, bis sich die Deutschlandkarte nach und nach mit interessanten Persönlichkeiten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft füllt – quasi „der digitale Hermannkuchen der Kreativbranche“.
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