1.) Wer bist du und was machst du wo?

Wir sind Studio Pandan – Pia Christmann und Ann Richter – ein Grafik-Design-Büro in Berlin. Wir gestalten Publikationen, Visuelle Identitäten, Plakate, Ausstellungen und Webseiten im kulturellen und kommerziellen Bereich. Unser Anspruch ist es durchdachte und visuell ansprechende Übersetzungen für die Vorhaben unserer Projektpartner zu entwickeln. Unsere Herangehensweise legt einen Schwerpunkt auf prägnante Bildideen, systema­tische Umsetzungen und Typografie als gestalterisches Mittel. Wir begleiten Projekte oft von der ersten Idee bis zur Produktion.

Das Edit Magazin zeigt modernes Grafik Design

Ein Plakat vom Grafik-Design-Buero Pandan

2.) Wie bist du dazu gekommen?

Wir haben uns während des Studiums für Buchkunst/Grafik-Design an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig kennengelernt und sind dort Freundinnen geworden. Und später dann auch Arbeitskolleginnen. Nach lehrreichen Erfahrungen in Grafik-Design Büros im In- und Ausland (London, New York, Berlin und München) haben wir entschlossen uns selbständig zu machen und zusammen ein Studio zu gründen.

3.) Vervollständige die Sätze:

a. Wäre ich nicht Kreative/r, dann wäre ich.. Unkreative und würden mehr lesen
b. Weil: wir nicht die ganze Zeit kreativ sein müssten

„Kreativbereich Deutschland? Überarbeitet und unterbezahlt.“

 

4.) Was war dein bisher schönstes, spannendstes oder ungewöhnlichstes Projekt und wieso?

Superlative finden wir etwas schwierig, da es nicht nur EIN tolles Projekt gab, sondern viele Projekte auf unterschiedliche Weise spannend waren. Bei vielen unserer Projekte liegt der Knackpunkt in der Art der Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Dabei spielt die Frage, wieviel Freiheit und Autorenschaft wir haben, eine wichtige Rolle. Es ergeben sich jedes Mal neue interessante Konstellationen bei einer Zusammenarbeit.
Um zwei Beispiele zu nennen: Die Arbeit mit Annette Gilbert an der Publikation „Publishing as Artistic Practice“ (Sternberg Press) war besonders spannend, da die Thematik auch unsere Grafik-Design-Praxis beeinflusst und reflektiert hat. Daraus folgte dann, dass wir eigene visuelle Beiträge als Interventionen für das Buch entworfen haben, die die Texte immer wieder unterbrechen.
Außerdem gestalten wir das Magazin Edit – Papier für neue Texte, das dreimal im Jahr erscheint. Dieses Projekt ist exemplarisch, da wir in der Magazin-Gestaltung viel Freiraum bekommen und als Art-Direktorinnen Teil der Redaktion sind. Hier ist die Teamarbeit sehr eng und intensiv, so dass jede Ausgabe etwas Persönliches in sich trägt.

Arbeitsplatz mit Palme in Berlin5.) Was macht den Kreativbereich Deutschland für dich aus?

Überarbeitet und unterbezahlt.

 

© Fotos: Portrait: Nora Heinisch und TobiasWillmann, Lieblingsprojekte und Arbeitsplatz : Pia Christmann und Ann Richter

Getreu dem Motto „Zeigt her eure Arbeit“ zeigt die Initiative „Deutschland, deine Kreativen“ Vertreter aus der Kultur- und Kreativbranche. Dafür hat Newniq ursprünglich 5 Kreativschaffende aus unterschiedlichen Bereichen nominiert und gebeten, 5 Fragen zu beantworten und wiederum jeweils 2 neue Kreative zu nominieren, die das Spiel weiterführen. Im Schneeballsystem geht es immer weiter, bis sich die Deutschlandkarte nach und nach mit interessanten Persönlichkeiten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft füllt – quasi „der digitale Hermannkuchen der Kreativbranche“.
 

 

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