1.) Wer bist du und was machst du wo?

Ich bin am liebsten Donna €€€ und mache am liebsten Filme, habe auch als Schriftstellerin Talent, zurzeit kann ich das aber noch nicht 24/7 machen, der Rest sind Prostitutionsjobs oder ich unterstütze meinen Lover bei seinen Projekten. Ich bin in München und überlege nicht ständig von hier wegzuziehen. Athen ist mein neuer hot spot.

„Jeder der ein Smartphone hat, kann Filmemacher werden“

2.) Wie bist du dazu gekommen?

Seien wir ehrlich: Jeder der ein Smartphone hat, kann Filmemacher werden. Der Unterschied ist, dass ich auch noch gute Drehbücher schreibe und überdurchschnittlich gut Filme schneiden kann, wobei ich kein Fan von Dialogen bin. Viele wollen ja gerne in einem Film mitspielen, also stellen sich die Budget-Fragen nicht. Mein Ziel ist es eher, den Filmdreh zu einem Happening zu machen wo man was trinkt, dreht, meine Sätze nachplappert, in Kostüme und Rollen reinschlüpft etc. Ich habe gemerkt, dass ich gerne Regisseurin bin, weil die Dinge nach mir laufen müssen, aber ich bin da recht locker. Ich versuche möglichst den Dreh an einem Stück abzuschließen, damit es eine lange Party bzw. ein Erlebnis wird. Dann sind alle im Rausch und zufrieden. Wenn ich einen Roman schreibe, mache ich dass dann ausschließlich mit mir selbst.

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3.) Vervollständige die Sätze:

a. Wäre ich nicht Kreative/r, dann wäre ich.. Tot.

b. Weil.. Die schiere Existenz erfordert Kreativität. Was den Lifestyle-Begriff angeht: Es ist so als würde man erwähnen, dass man auf der Grundschule war.

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4.) Was war dein bisher schönstes, spannendstes oder ungewöhnlichstes Projekt und wieso?

Wenn ein Teil meiner Freunde (meistens die aus der Modebranche) nicht solche Spießer wären, dann würde ich gerne Erotica drehen. Professionelle Darsteller sind eben teuer. Bis dahin schauen alle in meinen Filmen einfach nur geil aus und sind zumindest etwas angezogen.

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5.) Was macht den Kreativbereich Deutschland für dich aus?

Der Kreativbereich (oder die Branche die sich gerne selber so bezeichnet) denkt sie ist kreativ, dabei ist das die Norm. Eigentlich sind das alle normale Dienstleister die sich selber zu sehr schmeicheln. Es gibt dann die Künstler, aber seit Beuys ist ja bekanntlich auch jeder Künstler. Ob er auch die Künstler im Nagelstudio meinte, konnte man ihm durch seinen relativ frühen Tod nicht mehr fragen.

 

Ich nominiere Polly Lapkovskaja, die Sängerin von Pollyester, weil sie so schöne Haare hat und 2. Ludwig Abraham, Komponist, weil er so next Level ist.

© Fotos: Farbbilder sind Projekbilder aus dem Film: Pretty Boyz dont die, Credit: SOPHIE WANNINGER. Portraibild, Credit: LUDWIG NEUMAYR


Getreu dem Motto „Zeigt her eure Arbeit“ zeigt die Initiative „Deutschland, deine Kreativen“ Vertreter aus der Kultur- und Kreativbranche. Dafür hat Newniq ursprünglich 5 Kreativschaffende aus unterschiedlichen Bereichen nominiert und gebeten, 5 Fragen zu beantworten und wiederum jeweils 2 neue Kreative zu nominieren, die das Spiel weiterführen. Im Schneeballsystem geht es immer weiter, bis sich die Deutschlandkarte nach und nach mit interessanten Persönlichkeiten aus der Kultur- und Kreativwirtschaft füllt – quasi „der digitale Hermannkuchen der Kreativbranche“.
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