Durch die Auszeichnung der Bundesregierung zu „Kultur- und Kreativpiloten“ im vergangenen Jahr haben wir nicht nur Ruhm und Ehre erlangt (hehe) sondern bekamen auch die Möglichkeit, mit den anderen Gewinner-Unternehmen an wunderbaren Workshops und Coachings teilzunehmen. Viel zu schnell ist es dann gekommen, dass uns vergangenes Wochenende schon unser letzter Workshop bevor stand. Arrgghh. Wie die Zeit vergeht! Dieser Workshop sollte aber ganz besinnlich sein und im Kloster Michaelstein in Blankenburg stattfinden. Wo das ist? Haben wir uns auch gefragt bzw. Google. Und Google antwortete uns „Wikipedia sagt, Blankenburg ist eine Stadt im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt, Deutschland“. Ok, dachten wir, wenn Google und Wikipedia das wissen dann wird es Zeit, dass auch wir das tun. Gesagt, getan sind wir ganz bequem und trotz Bahnstreik angekommen, irgendwo auf einem Berg in Blankenburg.

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Was uns bevorstand? Das Wiedersehen mit unseren Coaches, den anderen wunderbaren Kreativpiloten, ein Kaminabend zum Thema „Scheitern“, einen Workshop Tag mit dem Autor des Buches „Effectuation“ und viel Austausch mit den anderen Teams. Kurzum: Zwei spannende, nervenaufreibende, motivierende und einfach kreative Tage. Ach ja, und nicht zu vergessen die „Feier“-Abende mit Tischtennis, Germany’s Next Topmodel (wie bitte???) und ach ja, guuder Laune ;)

 

So sind wir jetzt also wieder etwas schlauer. Wir haben gelernt, was ein „Hockey-Stick“ auf BWL-erisch heisst und dass man diesen dann doch nicht immer braucht. Haben gelernt, dass unser Rumtüfteln, von Projekt zu Projekt switchen und ab und an die Zielrichtung ändern, ganz und gar nicht chaotisch ist, sondern von nun an einen Namen hat: Effektuieren. Und das fühlt sich richtig gut an. Und von der so genannten „kollegialen Beratung“ haben wir auch wieder enorm profitiert. Wir geben zu, der Name hat ein bisschen was von einer Selbsthilfegruppe, ist aber 1000 Mal besser (glauben wir zumindest). So haben wir uns in andere Unternehmen reingedacht, unseren Senf abgegeben und andersherum wunderbare Ideen von unseren Kollegen erhalten. Aber die nächsten Bewerber wollen wir auch nicht ausser Acht lassen und haben so gern noch beim Aufruf mitgemacht, sich für’s nächste Jahr zu bewerben. Nach Klappe der zehten war das dann auch im Kasten.

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Gekrönt wurden die zwei Tage dann durch unseren Laudatio Nachmittag. Oder wie er auch liebevoll getauft wurde: BÄM-datio. Denn was gibt es Schöneres, als sich gegenseitig eine Laudatio zu widmen und sich sein (selbstgeschriebenes) Diplom für ein erfolgreiches Kreativpiloten Jahr zu überreichen? Nichts – genau! Und der allgemeine Tonos in allen Laudationes war nämlich schlicht und ergreifend BÄM. Alle Teams haben ein absolut BÄM-reifes Jahr hingelegt und hatten eine fantastische Zeit.

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Wir freuen uns jetzt schon auf unser Wiedersehen, denn ganz ohne die inspirierenden Ideen der Anderen möchten wir dann doch nicht sein. Die drei Tage haben es also bewiesen: Kreativ sein funktioniert auch im Kloster ganz gut. Amen.

 


Ab dem 15. Mai 2015 kann man sich für die nächste Runde bewerben. Dazu einfach ab Mitte Mai hier reinklicken und mitmachen. Viel Erfolg!

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