Hello neuer Officelook. Wie ihr wahrscheinlich schon in diesem Beitrag gelesen habt, wisst ihr ja sicher, dass wir seit Januar in der Blogfabrik sitzen. Bye bye altes Office. Naja, bei mir wohl eher bye bye Homeoffice, denn wirklich oft sass ich in den letzten Monaten nicht mehr am Büro-Schreibtisch. Durch Kitaeingewöhnung und der allgemeinen Herbstgemütlichkeit habe ich es mir eher in meinen vier Wänden gemütlich gemacht. Zwar nicht im Schlafanzug, denn schliesslich muss der Bub morgens zur Kita gebracht werden, aber schon eher im Schlabberlook. Gemusterte Sommerhose, grosser Strickpulli und die hässlichsten Hausschuhe ever, die leider auch die bequemsten sind.

Aber wie schon gesagt ist seit Januar ja Schluss mit dem lieben Homeoffice und ich verirre mich vielleicht nur noch einmal in der Woche dorthin. Grund genug also, mal seinen bzw. meinen Officelook zu überdenken. Denn bekanntlich sitzt man ja nicht alleine im Büro, sondern mit vielen netten Kollegen. Und genau diese Kollegen in der Blogfabrik sehen auch ziemlich ansehnlich aus, da ist nichts mit verwaschender Musterpant oder Breiflecken auf dem Wollpulli. Da muss ich natürlich mitziehen und mal alte Lieblinge und neue Schätze auspacken.

Mit Outfit und meinen Accessoires habe ich mich dann mal so in den Raum gestellt. Und Judith hat mich fotografiert. Einfach so. Wahnsinn, was?

Am Schreibtisch des Coworkingspaces in der Bogfabrik

Fangen wir doch erst einmal bei der Klamotte an:

Hier gibt es einen Mix aus Alt und Neu: Meine geliebten Dr. Martens, die einfach ein treuer Begleiter sind. Je nach Outfit habe ich zwar manchmal Bedenken, man könne mich auch für einen Nazi halten (in Grau glänzend kommen sie manchmal ein wenig rabiat rüber), aber generell passen sie zu vielen Kombinationen. Vor allem zu Rock, wo wir auch schon bei Nummer Zwei wären: Ein neuer Rock von Cos, den es gerade im Sale gibt und den ich mir eigentlich für den Frühling gekauft habe. Mit der Strumpfhose (ja, dieses Exemplar ist vom Premium-Kaufhaus Lidl) und der Bomberjacke (ich hab´s irgendwie mit der Nazimode) passt der Rock aber auch für den Winter. Die Jacke ist von &otherstories, in schwarz ist sie jedoch ausverkauft. Ich wollte schon ewig eine Bomberjacke besitzen, fand aber nie eine, die schlicht und trotzdem nicht langweilig ist.

Office Outfit von andotherstories und Cos
Interior mit Tischlampe und Sukkulenten

No „Bad-Hair-Day“ anymore:

Ja, was soll ich sagen? Sie wachsen und wachsen und ich finde es gut. Ich war immer totaler Kurzhaar-Fan, aber irgendwie mag ich es seit ein paar Monaten auch lang. Der obligatorische Berlin-Dutt passt für mich recht gut, da ich keine Zeit für aufwändige Stylings habe. Einzig die Tatsache, dass man im Winter mit Mütze eben ein Horn auf dem Hinterkopf hat, stört mich ein wenig. Sieht nach Conehead oder dem weiblichen Mitglied von East17 aus. Gibt es da eine glorreiche Idee auf die ich noch nicht gekommen bin? Abgesehen von Stirnband und plattgedrücktem Dutt, denn so weit war ich auch schon. Tipps erwünscht.

Am Schreibtisch des Coworkingspaces in der Bogfabrik
Officelook für die Blogfabrik in Kreuzberg

 

Musik in der Blogfabrik hoere ich mit den Kopfhoerer von Urbanears

Die Office-Essentials – Ordnung ist das halbe Leben:

Musik: In der Blogfabrik hört man Musik mit Kopfhörern. Und so habe ich natürlich auch welche. Meine alten, ausgeleierten Urbanears. Die erste Schicht der Muschelummantelung hat sich weitgehend verabschiedet. Dies führt dazu, dass mir oft schwarze Fetzen an den Ohren kleben. Manch einer mag es als Teil meines Outfits sehen, ist es aber nicht. Trotzdem werde ich die Dinger so lange benutzen, bis ich Justus Jonas, Bob Andrews und Peter Shaw nicht mehr hören kann (denn wenn ich nicht gerade schreibe, geht nichts über die Drei ???).

Planen von events: Der Kalender von Moleskine

 

Kalender: Ich bin weiterhin ein großer Verfechter von analogen Kalendern. Deswegen gibt es jedes Jahr einen Moleskine Kalender. Und immer nur der mit ganzer Wochenansicht, denn sonst verdaddel ich meine Termine. Ich brauche alles auf einen Blick und die Welt ist in Ordnung.

Notizbuch: Zum Kalender brauche ich immer irgendein Notizbuch. Da ich ja von Haus aus Illustratorin bin, kritzle ich eigentlich immer. Ob beim Telefonieren, beim Nachdenken oder zur Ablenkung (boah, darin bin ich Meister). Dieses schöne Büchlein ist von Petite Friture und war vor ein paar Monaten in einem Goddiebag versteckt.

Laptoptasche: Judith und ich sind seit neuestem stolze Besitzer von Ecco Laptoptaschen. Denn für unser liebstes Arbeitswerkzeug (nein, nicht den Kopf) nur das Beste. Ich hatte ja bisher ein wenig Bedenken was Laptoptaschen so angeht. Zu hässlich sind die Exemplare, die man in diversen U-Bahnen sieht. Ich selbst hatte mal eine Laptoptasche von einer Outdoormarke. Das Monstrum hatte 1001 Fächer, Stiftelaschen und Extrataschen für die Kabel. Ein schreckliches Teil. Da ist mir doch dieses schlichte Exemplar wirklich lieber. Vor allem, weil man es auch gut als Handtasche tragen kann (hier schreit jetzt wahrscheinlich jeder Modeblogger laut auf).

 Leder Laptoptasche von ecco leather fuers Buero

Officelook mit Durchblick:

Wie Ihr bisher seht, bin ich ein Mensch, der sich an schönen Sachen erfreuen kann. Aber so richtig, richtig glücklich macht mich meine neue Liebe. Martin der Name. Braun meliert mit goldenen Highlights. Ach Martin… meine wunderschöne neue Brille. Martin, so heisst das Gestell tatsächlich, ist von Komono und sitzt wie Arsch auf Eimer. Naja, eher wie Brille auf Nase. Komono kannte ich bisher nur von Uhren und war ganz erstaunt, welch schöne Brillen das Label macht.

Design Hornbrille Martin von Komono

Komono macht nicht nur Uhren sondern auch Nerd Brillen

Ich bin ja im Freundeskreis für meine Brillenliebe bekannt. Rund 25 Gestelle besitze ich und trage alle im Wechsel. Meine Mitmenschen mussten schon so einiges ertragen: Rote Plastikbrille, ein 80er Jahre-Gestell von Cazal oder eine goldene Yves Saint Laurent aus den Sechzigern. Laut Freunden und Familie ist Martin aber das bisher schönste Gestell. Es fallen nun Sätze wie: „Also so gut sahst du noch nie aus“ oder „endlich mal keine Brille, mit der du wie deine Oma aussiehst“. Finde ich lustig, aber auch etwas beängstigend. Natürlich werde ich noch weitere Brillen kaufen, denn Martin darf ja nicht alleine bleiben.

Aber was der absolute Hammer ist: Meine Brille kann ich mit einem Clip-On zur Sonnenbrille umfunktionieren. Sowas hatte ich noch nie und bin hellauf begeistert.Muetze, Schal und Martin:Winter Outfit mit der Komono Sonnenbrille

Bling Bling:

Ich mag Schmuck. Nie zu viel, aber doch auffällig. Meine Ringe sind beinahe alle von Sabrina Dehoff. So auch das Exemplar auf dem Foto. Kombiniert habe ich es mit einem Armband und einer Kette von Cos. Das wars auch schon.

Kette und Armband von Cos und Ringe von Sabrina Dehoff

 

Was kommt mit zum Lunch?

An diesem Tag kam neben Hunger auch dieses schöne Täschchen von Herschel mit zum Mittagessen. Sehr praktisch, weil ich es manchmal leid bin immer meinen Rucksack mitzunehmen. Iphone, Kleingeld und Karten passen locker rein und es sieht zudem noch sehr stilvoll aus. Ist ja auch aus der Premium Kollektion des Labels.

Das Macbook in der Mittagspause: In der Laptoptasche von ecco
Lunch im Visit Coffee in Berlin Kreuzberg
Das Lederetui von Herschel Supply

So, und das wars dann auch schon mit meinem Officelook. Sind die Teile auch nach eurem Geschmack oder eher nicht? Würde mich wirklich mal interessieren. Ich mach dann mal weiter, die Drei ??? warten schon auf mich.

Danke Ecco Leather, Herschel Supply und Komono für die Bereitstellung


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