01. Wer bist du und was machst du, wo?

Ich bin Julia Weiskönig, freiberufliche Grafikerin/ Illustratorin und Schmuckdesignerin. Ich bin immer auf der Suche nach Dingen, die mich inspirieren, mal hier und mal dort, aber immer am liebsten in der Natur. Die Suche treibt mich vorbei an den Bergen und Seen im Münchener Umland, weiter nach Frankreich, meiner neuen zweiten Heimat, vorbei an Lavendelfeldern und direkt nach Portugal ans Südwestliche Ende Europas, wo mein Geist zur Ruhe kommt. Von dort mit dem Wind an all die wunderbaren Plätze der Erde. Begleitet werde ich immer von einer soliden Surf- und Yoga- Ausstattung, denn schließlich muss Land und Wasser erkundet werden.wo

02. Was wolltest du eigentlich mal werden als du klein warst und warum bloß?

Ganz klar Profi-Leichtathletin! Als mich dann aber doch niemand entdeckt hat, habe ich mich auf meine kreative Ader fokussiert und wollte Maskenbildnerin für Horrorfilme und aufwendige Historienfilme werden.

„Wie in allen Dingen braucht auch die Kreativität ihr Gegenstück um erkannt zu werden.“

 

03. Was magst du an deiner Arbeit bzw. was macht sie besonders?

Das ich frei bin. Frei im Medium mit welchem ich mich ausdrücke. Frei in der Wahl des Ortes an dem ich gerade kreativ sein möchte und ob am Tag oder in der Nacht.

04. …und was überhaupt nicht? 

Naja, ein Sicherheitsfanatiker darf man nicht sein. Aber ich lebe gerne im Hier und Jetzt und genieße den Moment. Ich liebe was ich mache und hoffe, dass ich dies bis zum Ende so weiter machen kann.

05. Was ist dein wichtigstes Arbeitsutensil?

Normalerweise würde ich sagen meine Hände, weil diese im Normalfall meine Ideen umsetzen. Es könnten auch die Augen sein, weil diese all die schönen Dinge denen ich begegne sehen. Aber ich rieche, schmecke und fühle diese auch, weshalb ich mein Herz als wichtigsten Faktor für meine Arbeit sehe. Was mein Herz berührt fließt in mein Schaffen ein.

06. Was ist das Schönste an deinem Arbeitsplatz?

Das dieser überall sein kann. Portugal, Frankreich, Indonesien, München oder auch aktuell ein kleines Dorf am Starnberger See.

07. Woher bekommst du deine Ideen? Was inspiriert dich?

Der Wind, der meine Wange streichelt und eine Gänsehaut hinterlässt. Das Meer, das sich laut aufbauscht um sich dann wieder ganz leise zurückzuziehen. Die Sonne, die das Salz in meinem Nacken zum kitzeln bringt während ich gegen die Strömung anpaddele. Das neon-blau der Quallen, welche sich wie ich, auf dem Meer treiben lassen um auf die nächste Welle zu warten, die sie mit an den Strand trägt.

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08. Was ist im letzten Jahr mal so richtig schief gelaufen?

Leider läuft ja meist eher alles schief als richtig, aber richtig richtig wär dann ja auch langweilig und richtig schief läuft´s ja dann doch nicht!

09. Was ist dein nächstes Ziel? Welche Projekte stehen an?

Eine eigene kleine Goldschmiede im aktuellen Zuhause einzurichten und eine neue kleine Kollektion umzusetzen.

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10. Welchen kreativen Input gibt dir München, die Stadt in der du lebst und arbeitest?

München gibt mir vor allem ein Zuhause, weil der Großteil meiner Familie und meiner Freunde hier lebt. Diesen Ort brauche ich um zur Ruhe zu kommen und alle gewonnenen Eindrücke zu verarbeiten und zu visualisieren. Hier ist aber auch der Alltag mit all seinen Pflichten, der den „Künstler“ wieder zum „Handwerker“ macht. Welcher auch Auftragsarbeiten erledigt um seine Rechnungen zu bezahlen. Ich denke, dass dies ein wichtiger Gegenpol ist um auch wieder frei kreativ zu sein. Wie in allen Dingen braucht auch die Kreativität ihr Gegenstück um erkannt zu werden.

11. Was du der Welt schon immer mal sagen wolltest:

Einmal tief durchatmen.


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