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11 Fragen an… Illustratorin Anne Wenkel

01. Wer bist du und was machst du, wo?

Hallo, ich bin Anne Wenkel, freischaffende Illustratorin und Künstlerin aus Berlin. Und das ist ein Text über mich: Anne Wenkel mischt verschiedene Materialien und Techniken wie Holz- und Linolschnitt, Zeichnung, Collage, Kalligraphie, teils erweitert um digitale Elemente. Mit visuellen und erzählerischen Wurzeln von Burkina Faso bis Mexiko, offen für vieles, immer handgemacht und immer Position beziehend, arbeitet Anne Wenkel ebenso an freien persönlichen Arbeiten, wie an kundenbezogenen Aufträgen. Der größte Einfluss auf ihre Arbeit ist die Liebe zum Reisen, das Betrachten der Welt mit offenen Augen, und die Faszination für all die  Inspiration die man in verschiedenen Kulturen und an jeder Ecke entdecken kann. Derzeit arbeitet Anne Wenkel an Ihrem zweiten Buch, „Taco Tales“, illustrierte Rezeptgeschichten aus Mexiko, welches im Herbst 2017 im Jaja Verlag erscheinen wird.

02. Was wolltest du eigentlich mal werden als du klein warst und warum bloß? 

Das ist einfach – ich wollte schon immer irgendwie Malen. Warum? Weil ich mir dadurch die Welt so hinbasteln konnte, wie ich wollte. Oder weil ich andere Kinder doof fand und lieber alleine vor mich hin gebastelt hab? Oder beides. Auf jeden Fall habe ich schon immer gemalt, gebastelt und gezeichnet.

Vom Aufgeben und Anfangen, Newniq 2.0

Schon in der Schule waren Julia und ich nicht nur ganz dicke miteinander, sondern haben uns gefühlt auch ganz dick ins Geschäft geschmissen. Auf dem Weihnachtsmarkt in der 7. Klasse stand Brötchen und Postkarten verkaufen ganz oben auf unserer Business-Liste. Tatsächlich hat uns die Lust am „Geschäfte machen“ nicht wirklich verlassen. Gefühlt war es dann erst gestern, als Julia und ich – zugegeben etwas älter und reifer – die doch irgendwie verrückte Idee hatten, 2013 die Crowdbuying Plattform für kuratiertes Produktdesign Newniq zu gründen. Was da auf uns zurollen sollte, entzog sich zum damaligen Zeitpunkt definitiv unserer Vorstellungskraft. Sicher war nur eins: Wir hatten eine tolle Idee, für die unser Herz brannte und die wir – komme was wolle – umsetzen sollten.

Es folgten viele Wochen und Monate an Vorbereitung (inklusive der Unterstützung vieler toller Menschen, ohne die das definitiv nicht möglich gewesen wäre), unzählige durchgemachte Nächte vor dem PC, ein anschliessender Ansturm, den wir nicht ganz zu handeln wussten und Presse-Anfragen, nach denen wir uns mir nichts, dir nichts in Zeitschriften oder im Radio wiedergefunden haben. Klingt toll und war es auch. Was wir in den ersten zwei Jahren erleben durften war mega spannend: Von Veranstaltung zu Veranstaltung gehüpft, Reisen, Pitches, Popup-Stores. Wir haben quasi das gesamte Rundum-Sorgenvoll-Startup-Paket gebucht. Ich glaube keine Uni dieser Welt, kein Arbeitsplatz weit und breit hätte uns das vermitteln können, was wir aus dieser Zeit mitgenommen haben. Doch was ist passiert? Wo stehen wir heute?

Vom Startup zum kleinen Kreativ-Unternehmen

Wie funktioniert man als Mini-Unternehmen, wenn man für eine Idee brennt, das notwendige Know-How in gewissen Bereichen mitbringt und dennoch auf einem hart umkämpften (Internet-)Markt mithalten möchte? Kurzum: Schwer bis schwer.

An Ideen hat es Julia und mir glücklicherweise nie gemangelt und dank unserer kreativen Designer durften wir immer tolle Produkte zeigen und hatten eine Menge Input. Es sollte also nicht lange dauern, bis wir neben unserem Shop den Newniq Blog gelauncht haben. Zum damaligen Zeitpunkt ging es einzig darum, Euch ein bisschen mehr von den Kreativen zu erzählen, die im Shop ihre Produkte verkauften. Atelier-Besuche, Interviews mit Designern und einfach die tollen Geschichten erzählen, von denen wir so Wind bekommen haben. Ganz unverbindlich und locker.

Aber irgendwie hat sich bei uns alles ein wenig verändert. Wir sind müde geworden. Wovon? Davon, ein Internet-Shop-Betreiber zu sein. Denn das bringt es eigentlich auf den Punkt, was wir am Ende waren. So gehörte es irgendwie mehr zu unserem Alltag Design-Produkte ins Back-End einzupflegen, auf die Suche nach verloren gegangenen Sendungen zu gehen und Shop-Aktualisierungen noch und nöcher anzugehen.

Während der ganzen Zeit ist unsere kreative Arbeit mehr und mehr auf der Strecke geblieben. Jetzt könnte man argumentieren, dass „Administratives“ immer dazu gehört und nicht alles ein Wunschkonzert ist. Das ist auch so und auch heute schlagen wir uns mit fehlenden Plugins und irgendwelchen Abrechnungen herum. Aber ab einem gewissen Punkt haben Julia und ich gemerkt, dass uns der Blog – der doch anfangs nur Beiwerk war – viel mehr Spaß gemacht hat, als der Design Shop. Schuster bleib‘ bei deinen Leisten wie es so schön heisst. Denn unsere Leisten sind die Kreativ-Arbeit. Das Entdecken von Geschichten, das Zeigen von tollen Designs und Locations und das Vorstellen von interessanten Persönlichkeiten.

Höher, schneller, weiter, davon hatten Julia und ich uns sowieso schon relativ schnell verabschiedet. Denn in der „klassischen Start-up-Welt“ geht es nun mal oft darum. Ich glaube auch, dass wir nach aussen hin immer viel größer gewirkt haben, als wir eigentlich sind und waren. Es haben uns Initiativ-Bewerbungen erreicht für Positionen wie „Digital Marketing Manager Europe“ und viele Menschen und Firmen wollten einem auf einmal etwas Gutes tun und sind plötzlich „ganz dicke“ mit einem. Wirklich erstaunlich. Dabei mussten Julia und ich immer ein wenig schmunzeln, wenn wir da so in unserem Büro sassen und ja eigentlich nur zu zweit waren. Na gut, ganz so ist es nicht, denn von Anfang an hatten wir ganz tolle und loyale Unterstützung, ohne die mal nichts gegangen wäre. Trotzdem fühlte es sich irgendwie komisch an, es war nicht unsere Welt und auch nicht unsere Absicht.

Und jetzt?

Es hat also eine Weile gedauert, bis wir uns selbst eingestanden haben, dass wir uns verändern möchten. Und da stehen wir nun. Zugegeben hatten wir den Entschluss in unseren Köpfen schon früher gefasst, als das wir ihn ausgesprochen haben. Doch dann haben wir uns entschieden: Den Newniq Shop wird es nicht mehr geben. In der nächsten Woche drücken wir den Off-Knopf! BAM. Aber: Der Newniq Blog bleibt und zwar – wie unschwer zu erkennen ist – im neuen Look! Whoop whoop! Ok, ok, auch hier ist noch nicht alles einwandfrei, aber Dank der besten Web-Designerin der Welt, Veronika, können wir Euch ein ansprechenderes Layout mit vielen tollen Funktionen zeigen.

Wir hoffen unser neuer Look gefällt Euch so wie uns, auch wenn die ein oder andere Sache noch nicht klappt und der ein oder andere Artikel noch ganz wild aussieht. Aber wir sind dran. Und das mit ganz viel Spaß und Vorfreude auf das, was die nächsten Wochen und Monate bei uns passieren wird. Stay tuned und vor allem ein großes Danke an Euch Leser*innen und vor allem an unsere tollen Shop-Käufer*innen, die uns hoffentlich auf dem Blog treu bleiben <3 Bitte schreibt uns, was Ihr Euch wünscht und was vielleicht noch nicht klappt.

Mit einem weinenden Auge sagen wir also Bye Newniq und mit einem lachenden Auge hello Newniq 2.0! Nice to meet you!

Schlabberlook adé, hello neuer Officelook

Wie ihr wahrscheinlich schon in diesem Beitrag gelesen habt, wisst ihr ja sicher, dass wir seit Januar in der Blogfabrik sitzen. Bye bye altes Office. Naja, bei mir wohl eher bye bye Homeoffice, denn wirklich oft sass ich in den letzten Monaten nicht mehr am Büro-Schreibtisch. Durch Kitaeingewöhnung und der allgemeinen Herbstgemütlichkeit habe ich es mir eher in meinen vier Wänden gemütlich gemacht. Zwar nicht im Schlafanzug, denn schliesslich muss der Bub morgens zur Kita gebracht werden, aber schon eher im Schlabberlook. Gemusterte Sommerhose, grosser Strickpulli und die hässlichsten Hausschuhe ever, die leider auch die bequemsten sind.

2017 – Meine drei simplen Vorsätze für’s neue Jahr: Back to the roots

Eigentlich bin ich ja kein großer Fan von Vorsätzen für’s neue Jahr. Vielmehr sollte es doch – wenn überhaupt – spontane Vorsätze geben, die man sich eben mal setzt und dann auch gut und schnell erreichen kann. Ok, ok ist vielleicht ein klein bisschen gemogelt, aber das geht schon. Meine Einstellung zu Vorsätzen liegt vielleicht daran, dass meine gesetzten Vorsätze in den vergangenen Jahren oft zu hoch und schlichtweg schwer erreichbar waren. Fazit: Enttäuschung auf ganzer Linie, wenn ich sie nicht von meiner Liste streichen konnte. Aus diesem Grund mache ich es mir seitdem selbst etwas leichter: Vorsätze definiere ich nur noch grob und grundsätzlich nehme ich mir nur etwas vor, worauf ich richtig Lust habe. Das funktioniert einfach besser und ich probiere es in diesem Jahr erneut. Julia hat mit ihren Vorsätzen vorgelegt und da muss ich natürlich nachziehen. Daher kommen hier meine drei simplen Vorsätze für’s neue Jahr. Zielerreichung garantiert.

2017 – Meine vollkrassen, vollguten Vorsätze fürs neue Jahr

Es liegt ja in der Natur des Menschen, dass wir uns oft viel zu viel aufhalsen. Und so habe ich immer das Gefühl, dass vor allem zum Jahreswechsel die guten Vorsätze bei dem Ein oder Anderen riesengroß werden. Abnehmen, sportlicher werden, eine neue Wohnung, ein neues Liebesglück, eine Therapie und Verzicht auf allerhand Genüsslichkeiten. Ganz persönlich ist es bei mir so, dass ich nicht wirklich große Vorsätze für das Jahr 2017 habe. Abnehmen? Kann, muss aber nicht. Ich bin kein Raucher, also kann ich mir das Abgewöhnen nicht vornehmen. Und eine große Drogenlast muss ich auch nicht bekämpfen. Ihr seht, dass die großen, „üblichen“ Vorsätze des Lebens bei mir schon einmal hinfällig sind. Trotzdem macht man sich ja Gedanken darüber, wie man vor allem seinen Alltag optimieren kann. Großes Thema dieses Jahr und eines der Lieblingswörter meiner Schwester ist Achtsamkeit. Und damit wären wir schon an Punkt 1 meiner Top-Drei-Vorsätze für dieses Jahr:

Mein Muddi-Interview auf Tiny Jane

Letzte Woche habe ich ein Interview auf Tiny Jane gegeben. Ein Interview als Muddi. Mein erstes Interview als Muddi. Oh mein Gott. Unglaublich! Naja, so spektakulär ist es jetzt auch nicht, aber irgendwie für mich doch recht spannend. Denn man hat ja doch so einiges zu sagen, da sich so viel und dann doch nichts mit Kind verändert. Weil man Kind und Karriere irgendwie unter einen Hut bekommen muss oder will und weil andere Eltern manchmal so humorlos sind, dass es weh tut.

Schon wieder rum? Unsere (Design-)Highlights im Jahresrückblick 2016

Schon ein Jahresrückblick 2016? Sind wir schon wieder soweit? Stimmt ja. Das Jahr ist gedanklich schon beinahe vorbei, die Feiertage stehen vor der Tür. Angesichts der Ereignisse in unserem geliebten Berlin, hätten wir uns gerne einen schöneren Ausgang für das Jahr 2016 gewünscht. Aber wie wir bereits geschrieben haben, werden wir uns nicht unterkriegen lassen und es uns schon gar nicht nehmen lassen, über die schönen Themen des Lebens zu berichten. Und 2016 gab es viele dieser schönen Momente. Ein aufregendes Jahr, das so viel Spass gemacht hat. Ich kam aus der Mamapause zurück, wir waren in Hamburg, Warschau, Madrid und Zürich. Haben neue Designs entdeckt und auf schönen Events tolle Leute kennengelernt.

Hello Blogfabrik, wir ziehen ein!

Julia schnell, pack die Koffer, Bücher, Bildschirme, Lampen, Blumen und was sonst noch so bei uns herum schwirrt ein, Blogfabrik wir koooommen! Na gut. Ganz so schnell ging es vielleicht doch nicht. Auch wenn 2016 noch gar nicht wirklich vorbei ist, gibt es jetzt schon von Neuigkeiten für 2017 zu berichten. Wir starten in 2017 mit den ein oder anderen Veränderungen, die wir euch hier bereits kurz angeteasert haben.

Die coolsten Weihnachtsgeschenke für den Vater

Nach den schönsten Geschenken zu Weihnachten für Mama, kommen nun die coolsten Weihnachtsgeschenke für den Vater. Denn während ich bei meiner Mutter eigentlich immer weiß, was ich schenken soll, sieht es bei meinem Vater dann doch anders aus. Dabei ist es nicht so, dass mein alter Herr nicht genügend Hobbies hätte. Aber nach unzähligen Zeitschriften-Abos, Weinratgebern oder Karten für verschiedene Kaberettisten-Shows muss auch mal was Neues her.